SOPRO

Künstler
Regie & Dramaturgie
Sérgio Fernandes
Regieassistenz
Ana Gabriel
Schauspielerin
Sara Sofia, Tomás Porto
Komposition der Musik
Ferdinand Breil
Kostüme
Ana Baleia
Bühnenbild
Origami Produções Francisco Feijão, com Axelle Camille,
André Ladeira, Ana Sincu e Fernando Travassos
Fotos und Videos
Fábio Mestrinho
SOPRO
Zwischen zwei Generationen schafft das Spielen eine eigene Zeit, in der sich Rhythmen, Präsenzen und alltägliche Gesten verwandeln.
Auf der einen Seite gibt es eine Kindheit, die noch spielen kann, aber langsam vergisst, wie man spielt. Eine Kindheit, die viel beschäftigt und schnelllebig ist, durchdrungen von vorgefertigten Bildern und Reizen, die keine Fantasie erfordern. Auf der anderen Seite gibt es eine Generation, die sich an die Einfachheit des Spiels, den Genuss von sinnlosen Gesten und die Freude, die aus Begegnungen und Teilen entsteht, erinnert.
Die Absicht dieser neuen Inszenierung von Teatro Só ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich diese beiden Zeitlichkeiten berühren können. Einen Ort, an dem das Einfache wieder Wert hat, an dem ein Blatt Papier ganze Welten enthält, an dem der Körper entdeckt, dass Spielen ein Akt der Freiheit und Präsenz ist, nicht einer des Konsums.
Spielen ist hier keine nostalgische Rückkehr in die Vergangenheit. Es ist eine Geste des Widerstands. Eine Einladung, langsamer zu werden, den anderen anzuschauen, gemeinsam aus dem zu schaffen, was vorhanden ist, ohne Technologien, ohne die Notwendigkeit eines Ergebnisses.
Bei diesem Treffen wird das Spielen zur gemeinsamen Sprache. Eine Sprache, die weder zur Kindheit noch zum Erwachsenenalter gehört, sondern zu dem fragilen und kostbaren Raum, in dem sich Menschen wiedererkennen. Wo die Zeit langsamer wird, der Körper zuhört und Freude als natürliche Folge des Zusammenseins entsteht.
Technische Daten + -
Dauer
30 Minuten
Platz
6 x 6 m, ebene Spielfläche
Technik
1 PA mit Stereo Input (Cinch oder Klinke) | Stromanschluss für Laptop
Soundcheck
2 h vor Beginn
TEATRO SÓ zahlt ein Exklusivrecht direkt an den Komponisten Ferdinand Breil und hat somit die Nutzungsrechte an der gespielten Musik. Der Veranstalter muss keine Musikrechte (GEMA) abführen.